Kühlzellenbau
Aufmaß, Planung, Montage und Kälteanlage aus einer Hand – vom Backraum bis zum Tiefkühllager.
Vom Aufmaß bis zur ersten Kälte
Eine Kühlzelle ist kein Möbelstück, das man hinstellt. Sie muss zum Raum passen, zur Ware, zum Betriebsablauf – und zur Tür, durch die sie hineingetragen wird. Deshalb beginnt jeder Zellenbau bei uns mit einem Ortstermin und nicht mit einem Katalog.
- Aufmaß vor Ort. Raumhöhe, Stützen, Bodenaufbau, Zugang und Transportweg. Häufigster Stolperstein ist nicht die Zelle, sondern die Treppe davor.
- Planung. Wandstärke, Temperaturbereich, Türlage und -maß, Bodenausführung, Standort der Kälteanlage.
- Montage. Aufbau im 100-mm-Raster, Kältetechnik, Elektrik, Regelung.
- Übergabe. Einweisung, Anlagenbuch, Prüffristen – und auf Wunsch gleich der Wartungsvertrag.
Woran Zellen scheitern, die andere gebaut haben
- Fehlende Türrahmenheizung. Wird eine Zelle dauerhaft unter +2 °C gefahren, friert die Tür fest und die Dichtung reißt beim Öffnen.
- Tiefkühlraum ohne Unterlüftung. Ohne Unterlüftungsprofile durchfriert der Unterboden, es bildet sich Kondensat, der Estrich hebt sich.
- Verdampfer über der Tür. Bequem für die Montage, unangenehm im Betrieb: der Luftstrom bläst jedem entgegen und die Abtauung tropft in den Verkehrsweg.
- Bodenklasse zu schwach. Ein Hubwagen mit Vollgebinde ist etwas anderes als ein Rollwagen mit Kisten.
Welche Bauarten es gibt und wofür welche Wandstärke taugt, steht unter Kühlzellen von Viessmann.