Wartung – freiwillig ist sie meistens nicht
Wer eine Kälteanlage mit fluorierten Kältemitteln betreibt, muss sie prüfen lassen. Wir übernehmen Prüfung, Anlagenbuch und alles, was die Anlage sonst am Laufen hält.
Die Dichtheitsprüfung ist Pflicht
Wer eine Kälteanlage mit fluorierten Kältemitteln betreibt, muss sie regelmäßig auf Dichtheit prüfen lassen und ein Anlagenbuch führen. Wie oft, hängt von der Füllmenge und vom Kältemittel ab:
| Füllmenge in CO₂-Äquivalent | Prüfung |
|---|---|
| ab 5 Tonnen | alle 12 Monate |
| ab 50 Tonnen | alle 6 Monate |
| ab 500 Tonnen | alle 3 Monate, zusätzlich Leckage-Warnsystem |
Mit einem zertifizierten Leckage-Warnsystem verdoppeln sich die Abstände. Bei modernen HFO-Kältemitteln gilt seit der neuen F-Gase-Verordnung die Prüfpflicht ab 1 Kilogramm Füllmenge, unabhängig vom CO₂-Äquivalent. Nach einer Reparatur ist frühestens nach 24 Stunden und spätestens nach einem Monat nachzukontrollieren. Das Anlagenbuch bewahren Sie fünf Jahre auf.
Prüfen darf das nur ein zertifizierter Betrieb. Wir sind einer. Was sich 2024 bis 2026 an den Regeln geändert hat, steht ausführlich unter Wissen.
Was Wartung sonst noch bringt
Niedrigere Stromkosten
Ein sauberer Verflüssiger arbeitet bei niedrigerer Verflüssigungstemperatur. Das schlägt unmittelbar auf den Energieverbrauch durch – bei einer Anlage, die im Sommer durchläuft, ist das der größte Einzelposten, den man ohne Umbau beeinflussen kann.
Weniger Sommerstörungen
Ein großer Teil aller Ausfälle im Sommer geht auf verschmutzte Verflüssiger zurück. Deshalb reinigen wir am liebsten im März oder April, bevor die erste Hitzewelle kommt – und nicht, wenn die Anlage bereits abgeschaltet hat.
Planbare Kosten
Für die Reinigung der Wärmetauscher vereinbaren wir eine faire Pauschale. Keine verdeckten Kosten, Sie können kalkulieren – den Betrag nennen wir Ihnen vorab.
Vorrang im Störungsfall
Wartung stellt keine hundertprozentige Sicherheit her. Wenn es trotzdem klemmt, ziehen wir Wartungskunden vor. Das ist bei uns keine Zusatzleistung, sondern selbstverständlich.
Eiswürfelbereiter: alle drei Monate
Kalk ist der Hauptfeind jeder Eiswürfelmaschine. Nach drei Monaten Dauerbetrieb sind Düsenstock, Eisstärkesensor und Wasserpumpe so weit zugesetzt, dass Leistung und Hygiene leiden – und das bei einem Gerät, dessen Erzeugnis direkt ins Glas des Gastes geht.
Die Bilder auf unserer Referenzseite stammen von einem Kunden, der vorbildlich alle drei Monate warten lässt. So viel setzt sich in einem Vierteljahr Normalbetrieb an. Wasser- und Kalkfilter verlängern die Abstände, ersetzen die Wartung aber nicht. Zur Wartung gehören Entkalken und Desinfizieren.